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Für das laufende Kalenderjahr 2016 wurden jetzt Prognosen für die Energiewandlung sowohl für den Onshore-, als auch für den Offshore-Bereich offen gelegt. Dem Internationalen Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) zufolge, ist auf Grundlage aktueller Daten im Offshore-Segment mit einer Produktion von über 10 TWh zu rechnen. Damit leistet dieser Bereich einen erheblichen Beitrag zu der prognostizierten Gesamtenergiewandlung durch Windenergie von 100 TWh in Deutschland. Darüber hinaus würde die Windenergie mit diesem Spitzenwert auch erstmals die gesamte durch Kernkraftwerke erzeugte Energiewandlung übertreffen, die für das Jahr 2016 laut IWR deutlich unter 90 TWh liegen soll. 

Auch international ist der Ausblick auf das laufende beziehungsweise die kommenden Jahre sehr positiv. Als aufstrebender Markt möchte sich vor allem Indien im Bereich der erneuerbaren Energien als Marktführer etablieren. Dazu sollen bis 2022 insgesamt 175 GW als Erzeugungsleistung im Bereich erneuerbare Energien installiert sein. Allein 66 GW sollen dabei durch Windenergieanlagen abgedeckt werden. 

 Einen Ausblick noch weiter in die Zukunft der Energiebranche gibt der DNV-GL mit seinem Technology Outlook 2025 und der eigens eingerichteten Webseite. Darin geht er auf die aus seiner Sicht 10 wichtigsten Energietrends der kommenden Jahre ein. Grundlegend spricht der DNV-GL davon, dass es in den kommenden Jahren einen Trend hin zu einer Mischung aus großen Erzeugungsanlagen mit Supergrids und Microgrids mit Energie erzeigenden Gebäuden geben wird. Im Details werden Schlagworte wie E-Mobilität, die Einführung neuer Werkstoffe, die Stromspeicherung und intelligente, selbst denkende Stromnetze genannt. Diese Trends sollen einen erheblichen Einfluss auf die Energiestruktur und Verteilung der kommenden Jahre haben und alle Energiesektoren erheblich prägen.